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POST POST ART – ART OF VIVISECTION

Das Spiel mit Archetypen der Kultur (Gestalten im Sinne der Theorie C.G. Jung). Die Werke – kulturelle Mutanten, Hybriden – sind Gegenstände der Vivisektion, Impfung, Dekonstruktion, sind Formen der Entlegitimisierung und Auflösung des kulturellen Kanons. Die Vivisektion beabsichtigt die Aufteilung, Zergliederung der ursprünglichen Signalsysteme (Gestalt–Image, Gestalt–Name, etc.) und ihre Übertragung in ein anderes, künstliches Milieu (Ornamentalisierung, Wärmflaschenrelief, Käfige...), beabsichtigt die Impfung am ürsprünglichen Organismus durch fremde Elemente, Organe. Ziel ist das Schaffen einer neuen, interkulturellen Umgebung, welche die Möglichkeit zur vielfältigen Interpretation gibt. Für Werke als gemeinsame Metastruktur – `Operationstisch für Nähmaschine und Schirm´ nach Breton – hat die nicht Vereinzelung der Dinge, sondern vor allem die Radikalität ihrer allgemeinen Existenz Bedeutung. Die neuen metastrukturellen Objekte bleiben unbestimmt durch den Bruch zwischen Form und Inhalt – ein Positionstausch von Form und Inhalt im ständigen Prozeß, eine Verschiebung durch Fragmentisierung oder eine Konsequenz von Fragmentisierungen. Die Grundprinzipien dieser Entdefinierung – Ironie, über die Ästhetisierung als Schlüsselphänomen unserer Zeit, oder der ironische Ansatz bei der Suche nach einem sich immanent entziehenden Ziel, oder das heideggerische Konzept der `Gleichzeitigkeit´ – schaffen eine neue Beziehung zwischen historischen und künstlerischen Elementen, ohne daß die Vergangenheit zugunsten der Gegenwart unterdrückt wird.

 

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